Barbara & Helmut CORNELI

Seepferdchen – wenn Väter schwanger werden….

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Die faszinierende Fortpflanzungsstrategie der Seepferdchen! – Am Ende einer liebevollen Balz legt das Weibchen seine bis zu 200 Eier in die offene Bruttasche des Männchens. Nach 25 Tagen Inkubationszeit gebärt das Männchen dann die Jungen. Die Geburt kann sich dabei über mehrere Stunden hinweg ziehen. Kaum geschlüpft, enden auch die väterlichen Pflichten. Die Seepferdchen-Babys steigen zur Wasseroberfläche auf und bleiben fortan sich selbst überlassen. Eine große Auswahl an Seepferdchen aus aller Welt finden sie durch Klick auf das Bild.

Mondfische – die schwimmenden Mühlsteine

COL-00090 SeaTops BildagenturDer Mondfisch wird über 3 Meter groß und ist mit einem Gewicht von über 2 Tonnen der schwerste Knochenfisch der Welt. Sein wissenschaftlicher Name (lateinisch: Mola mola) bedeutet Mühlstein was in Anbetracht seiner Körperform, ein treffender Name ist. Er ernährt sich überwiegend von Quallen und Salpen deren Nesselkapseln dem Mondfisch mit seiner bis zu 15 Zentimeter dicken, ledrigen Haut nichts anhaben können. Aufgrund seiner Größe und der dicken Haut hat er keine Fressfeinde. Sein Lebensraum ist das offene Meer in Tiefen von 0 bis zu 500 Metern. Mondfische produzieren das tödliche Gift Tetrodotoxin (TTX, Nervengift) und sind deshalb für den Menschen ungenießbar. Mehr Bilder durch Klick auf das Bild.

Fangschreckenkrebse – Jagd mit Speer und Hammer

EID-03055EID-03117die hochspezialisierten und intelligente Fangschreckenkrebse (Stomatopoda), auch unter dem Namen Heuschreckenkrebse bekannt, unterteilt man in sogenannte „Schmetterer“ und „Speerer“. Sie besitzen unterschiedliche Fangwerkzeuge, die denen von Fangschrecken (Gottesanbeterinnen) ähneln. Der Schmetterer hat am Ende seiner Fangarme Keulen die er in einer explosionsartigen Bewegung vorschnellen kann, sodass Schalen und Panzer von Meerestieren wie Muscheln und Krabben mühelos zertrümmert werden. Die Aufprallwucht ähnelt der einer Pistolenkugel und Aquarianer berichten sogar von Glasbruch an ihren Aquarien. Bei den Speerern hingegen sind Endglieder der Beine deutlich spitz ausgeformt. Damit durchbohren sie mit einer blitzschnellen Bewegung ihre Beute. Beide Arten leben meist territorial in selbstgebauten Wohnhöhlen aus denen sie mit superbeweglichen auf Stielen sitzenden komplexen Augen die Umgebung nach potenziellen Opfern scannen. Mehr Bilder von diesen faszinierenden Meerestieren finden sie durch einen Klick auf eines der Bilder.

Der Fuchshai – Jagd mit dem Schwanz

STM-01398Fuchshaie (Alopias vulpinus) leben pelagisch in allen Weltmeeren und werden 3 bis 7 Meter lang wobei die Schwanzflosse fast so groß wie der ganze Körper ist. Diese dient zur Jagd auf bevorzugt Heringe, Sardinen und Makrelen. Nachdem er sich einem Schwarm genähert hat, drischt er mit dem langen Schwanz auf den Beutschwarm und betäubt so einzelne Fische die er dann in aller Ruhe frisst. Aufgrund dieser Jagdtechnik wird er auch Drescherhai genannt. Er gilt für Menschen als ungefährlich und sein Bestand ist laut IUCN gefährdet. Mehr Bilder durch Klick auf das Bild.

Gran Canaria – Insel des ewigen Frühlings

SPA-01893MUN-01029 Fast drei Millionen Urlauber zieht es jährlich auf die sonnenverwöhnte Insel im kanarischen Archipel. Aufgrund dem milden ganzjährigen Klima, die bestens gerüstete Infrastruktur und nicht zuletzt der kurzen Reisezeit avancierte Gran Canaria schnell auf die ersten Plätze der beliebtesten Top-Reiseziele. Auch immer mehr Taucher entdecken die Insel für sich. Kristallklares warmes Wasser mit großem Fischreichtum, Wracks und Großfische bieten optimale Voraussetzungen für einen gelungenen Tauchurlaub. Mehr Bilder durch anklicken eines der Bilder.

Fisch-Pediküre weiter im Trend

GRI-00535FIS-01781Immer beliebter wird die eigenartige Fusspediküre mit Fischen. Bereitwillige Kunden tauchen dabei ihre Füsse in ein Aquarium. Sofort beginnen Hunderte von kleinen Pangalfischen ( Rote Saugbarbe, Garra rufa ) fleissig die Hornhaut und Hautreste von den Füssen zu knabbern. Die etwas andere Fusspflege ist völlig schmerzfrei und kommt ursprünglich aus dem mittleren Osten und Asien wo sie schon seit langem zu kosmetischen Zwecken eingesetzt wird. Den kleinen Knabberfischen wird auch eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, so sollen sie bei Neurodermitis oder Verhornungsstörungen (Psoriasis) Linderung bringen wodurch sie auch unter dem Beinamen Psoriasisfische bekannt wurden. Britische Gesundheitsexperten warnen aber auch inzwischen vor dem Fuss-Spa wenn die Hygiene nicht stimmt. So sollte nach jeder Behandlung das Wasser ausgetauscht werden,  damit keine Bakterien oder Infektionen weiter gegeben werden. Mehr Bilder durch Klick auf ein Bild.

Der Blauwal – das größte Tier der Welt

COL-00024COL-02145Mit bis zu 33 Metern Länge und einem Gewicht von 200 Tonnen ist der Blauwal (Balaenoptera musculus) das größte und schwerste Tier auf unserer Erde. Dennoch erreicht er bei seinen Streifzügen durch die Weltmeere eine Schwimmgeschwindigkeit von knapp 50 km/h. Unterwasseraufnahmen von diesem Meeresgiganten sind deshalb sehr selten zu finden. Klick auf ein Bild öffnet eine Bildauswahl.

Faszination Island

STM-00174Tauchen zwischen zwei Kontinenten! Die Silfra-Spalte entstand durch das Auseinanderdriften der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatten. Jedes Jahr wird die Spalte 2-3 cm breiter. Obwohl die Wassertemperatur nur 4 Grad Celsius beträgt, zieht das kristallklare Wasser immer mehr Taucher an. Wer’s lieber wärmer mag kann den durch heisse Quellen erwaermten Fluss Litlaa bei 22 Grad Celsius betauchen. Aber auch über Wasser hat Island einiges zu bieten: ausbrechende Geysire, einzigartige Naturlandschaften, tosende Wasserfälle und Wal-Beobachtungen. Eine Bildauswahl finden sie durch Klick auf ein Bild.

Stingray City

WOO-00027MNK-00098Hautnahe Begegnungen mit Schwärmen von Stachelrochen. Was sonst nur Tauchern vorbehalten ist, kann in Stingray City auf  Grand Cayman jeder erleben. Ob groß oder klein, jung oder alt, ob Schwimmer oder Schnorchler, die angefütterten Rochen muss man nicht lange bitten. Streicheln erwünscht. Bildauswahl durch Klick auf eines der Bilder.

Der Stör – das lebende Fossil

FRE-00063 - SeaTops-BildagenturStöre gab es schon vor 250 Millionen Jahren und damit sind sie älter als die Dinosaurier. Die urtümlichen Wanderfische die im Meer leben, aber zu Laichen wie Lachse und Meerforellen in die Flussläufe aufsteigen, waren bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts auch in unseren Flüssen wie Rhein, Elbe und Oder heimisch. Inzwischen ist der europäische Stör (Acipenser sturio) und der Atlantische Stör (Acipenser oxyrhinchus) extrem selten und gilt sogar als ausgestorben. Hauptgrund dafür sind Wehre und Wasserkraftanlagen die ihm den Weg von Nord- und Ostsee zu Laichgründen in den Flüssen versperren, Störe können über drei Meter lang und dabei bis zu 300 Kilogramm schwer werden. Eine Bildauswahl finden sie durch Klick auf das Bild.

 

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